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Effotel Zimme?rWeil wir noch auf Wetter Besserung hofften, verwarfen wir die Pläne eine Nacht im Kloster zu übernachten und
Bild verlängerten den Aufenthalt in Gangtok um einen Tag, allerdings in einem anderen Hotel.
Im Effotel angekommen wurden wir erstmal herzlich willkommen geheißen und auf die Frage hin, wo wir gerade herkamen, konnte sich die Mitarbeiterin der Rezeption nur mit mühe ein Grinsen unterdrücken und meinte wir seien schon die sechsten Gäste, welche vom Sparrow Elements gewechselt hatten.
Da wir noch etwas früh dran waren, sind wir in die Nahe gelegene Orchideen Ausstellung gegangen und hatten uns dort die zwei Stunden, bis wir Einchecken konnten, vertrieben.
Das Convention CenterOrchideen Ausstellung war sehr modern und dieser Ausstellung konnte man sich über sämtliche Orchideengattungen informieren, wie die Orchideen in der indischen Kult beheimatet waren, wie die Orchideen den Weg nach Europa fanden, welche Persönlichkeit alles eine Orchidee mit eigenem Namen hatte und die eigentliche Ausstellung. Erst in einer Art Galerie, im weiteren Verlauf würde man durch Gewächshäuser geführt. Alles in allem eine schöne Art sich die Zeit zu vertreiben.
Orchidee
Zurück im Effotel staunten wir nicht schlecht. Das Zimmer war sauber, die Sicht auf die Berge klar und die Klimaanlage hatte das Zimmer in wohlige Wärme getaucht. Die Betten war sehr gemütlich und versprachen eine erholsame Nacht, worauf ich mich persönlich schon freute.
Leider war die Nacht auch schnell zu Ende und ich hätte gerne noch etwas hier verweilen können, aber die Abreise nach Bhutan stand unmittelbar bevor. Wie mit der bhutanesischen Reiseagentur warteten wir Pünktlich um 8 Uhr in der Lobby Orchidee des Hotels, aber ein Fahrer war nicht zu sehen. Nachdem wir 15 Minuten gewartet hatten, ließen wir den Fahrer durch die Rezeption anrufen. Als dann die Mitarbeiterin plötzlich eilig nach draußen eilte war uns dann klar, das der Fahrer schon draußen warten musste. Naja so war es dann auch, als wir raus kamen, meinte Vorwurfsvoll, dass er schon seit 07:30Uhr warten würde. Er sagte dann, dass er ja am Frontdesk hätte Bescheid geben oder dort warten können, so wie das ausgemacht war. Er meinte dann nur, dass keine Telefonnummer vom Hotel gehabt hätte.
Immigration OfficeAndreas hat sich dann wieder auf diese Diskussion eingelassen, ich habe dem Fahrer einfach mein Rucksack in die Hand gedrückt und bin eingestiegen.
Die 7 Stunde fahrt im Taxi nach Jaygaon waren ereignislos und bei Ankunft warte schon Tashi, unserer Guide für die nächsten zwei Wochen um mit uns Ausreise aus Indien und die Einreise nach Bhutan zu organisieren. Leider aber mussten wir noch kurz die Zeit bei einem kleinen Snack tot schlagen, denn die indischen Beamten war noch beim Essen. Das Gepäck konnten wir derweil auf der bhutanesischen Seite abstellen, wir waren also kurz illegal nach Bhutan eingereist, haben die Rucksäcke hinter den Schreibtisch der Grenzbeamten gestellt und wieder rüber nach Indien gelaufen. GrenzmauerEtwas irritierend fand ich die Grenzmauer zwischen Indien und Bhutan, welche während des Corona Lockdown gebaut wurde. War schon irgendwie ein komisches Gefühl, während man an der Mauer entlang lief.
Nachdem wir einen kleinen Snack und Tee getrunken hatten, sind wir dann wieder auf indischer Seite im Immigrationsbüro vorstellig geworden, wo der Grenzbeamte sich massiv Zeit gelassen hatte und mehr mit Kollegen geratscht hat, als uns aus dem Land zu stempeln.Bild
Nachdem wir dann abermals zu Fuß, aber jetzt legal, die Grenze nach Bhutan überschritten hatten und alle Einreiseformalitäten abgeschlossen waren, brachte uns unser Guide gleich direkt ins Hotel. Das Hotel selbst war ein sehr typisches Durchgangshotel, die Zimmer einfach, etwas düster, aber für eine Nacht sollte es gehen. Kann ja nur noch besser werden.Endlich in Bhutan