- Zurück zum Post
- Post lesen
Halbwegs gut geschlafenNachdem wir dann unser Gepäck in Empfang nehmen konnten suchten wir uns mit Hilfe einiger Locals ein Shared Taxi nach Gangtok
Der Jeep war auch schnell gefunden, Andreas und ich komplettierten dieses Taxi, Flüchtet da jemand?in dem schon acht weitere Personen darauf warteten nach Sikkim zu kommen. Unser Gepäck wurde auf dem Dachträger sauber verstaut und ein anderer stopfte Andreas auf die Rückbank wo schon drei stramme Inder den Platz nahezu ausgefüllt hatten. Ich hatte etwas mehr Glück, in meiner Reihe saßen auch schon drei Leute, aber der Inder neben mir nur ein halbes Hemd verbrauchte weniger Platz. Dennoch brauchte der Fahrer drei Anläufe ehe der kleine Inder soweit komprimiert war, dass die Tür zuging.
Auch die 5 Stunden nach Rangpo, die Grenze von Sikkim überstanden wir tatsächlich recht gut und die kurvigen Passstrassen im letzten Dritte der Strecke waren auch kein Problem, denn alle saßen schön fixiert.Bild
Obwohl Sikkim immer noch Indien ist, gelten auf Grund der Nähe zur chinesischen Grenze besondere Auflagen und somit mussten wir nochmal einen ganzen Einreisezyklus über uns ergehen lassen. Das Shared Taxi hat sich erst gar nicht die Mühe gemacht zu warten, sondern ist gleich weiter gefahren.
Auch hier haben wir wieder alles online ausgefüllt gehabt, das brachte ein paar wertvolle Minuten. Der Pass wurde fotokopiert, ein Lichtbild von uns mitgebracht an getackert, danach wurden zwei Bilder elektronisch Aufgenommen und ein weiterer Laufzettel ausgedruckt. Nachdem das erledigt war wurden die Pässe eingehend geprüft, als hätten sie noch nie deutsche Pässe in der Hand gehabt. Nach 15 Minuten waren wir entlassen und wir konnten zu Fuß die 10 Meter Warm Welcomeüber Grenze laufen wo ein weiterer Checkpoint auf uns wartete. Ein grimmiger Beamte nahm den Laufzettel entgegen, nach die Pässe und schrieb wieder alle Information auf, dieses Mal aber per Hand in ein Buch. Mich wunderte nur, das wir nicht noch ein Lichtbild herausgeben mussten. Dann nachdem alle Informationen eingetragen waren, wurden wieder die Pässe eingehend geprüft. Der Pass von Andreas wurde dann gestempelt und mein Pass hielt der eingehenden Kontrolle nicht stand. Halt moment, das ist doch kein German Pass. Wo soll das stehen. Jetzt war der Beamte verwirrt und nahm den Pass von Andreas
Und weiter geht die wilde Fahrtwieder zu Hand und verglicht die beiden Buchstaben für Buchstaben, nach ein paar komischen Nachfragen bekam ich dann auch ein Stempel und wir waren offiziell eingereist.
Eigentlich wäre jetzt der Plan gewesen, in das nächste Shared Taxi nach Gangtok zu steigen, aber keiner der Fahrer war auch nur im Ansatz begeistert uns zu befördern, vermutlich lags an der Mittagspause oder wir waren einfach nicht genug.Fast angekommenMit einem protestierenden Andreas bin ich dann Richtung Richtung Bus der einheimischen gelaufen, und fragte den Fahrer, ob er Richtung Gangtok fahren würde. Ja fuhr er sich und wir gaben das Gepäck einem Typen, der draußen damit beschäftigt war, den Bus auszuladen. Die Leute welche zahlreich um den Bus standen, sahen uns mit Erstaunen zu, wie wir in den heissen und stickigen Bus einstiegen.
Nach 15 weiteren Minuten füllte sich der enge Bus bis fast auf den letzen Platz und zu wir fuhren los. In Gangtok angekommenDer kühle Fahrtwind sorgte für Erleichterung im Bus, das Knarzen, Quietschen und Scheppern des Bus bei mir für Unruhe. Das Eisen auf Eisen Quietschgeräusch, welches der Bus bei jedem Bremsen macht, beruhigte mich keines Falls auf diesen kurvigen Straßen und der Geschwindigkeit. Der Fahrer meisterte sein Job glücklicherweise sehr souverän und so kamen wir mit einem Bus nach heißer Kupplung riechend pünktlich und wohlbehalten bei schönstem Wetter in Gangtok an.