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Heute TicketkontrolleTicketkontrollemorgen hatten sich dann unsere Pläne, zu Fuß zum Bahnhof zu laufen, abrupt in Wohlgefallen aufgelöst, als schlagartig ein Wolkenbruch über Jakarta nieder ging.
Zwar hat der Regen während des Frühstücks wieder nachgelassen, aber war noch stark genug, um bis auf die Knochen nass zu werden.

Mit Hingabe an den Fahrgast

Mit einem ordentlichen Zeitpuffer von einer Stunde, hat das GrabTaxi uns am Bahnhof abgesetzt und wir konnten in aller Gemütlichkeit, bei gefühlten 35 Grad und 100% Luftfeuchtigkeit den Bahnsteig suchen. Dort angekommen war gerade der frühere Zug nach Yogyakarta am Bahnsteig angekommen bekamen Starkregen in Jakarta Starkregen in Jakarta somit gleich eine Sitzgelegenheit am Bahnsteig und konnten somit das Treiben gemütlich aus erster Reihe beobachten. Hier in Jakarta hatte man das Gefühl, dass mehr Gepäckträger als Passagiere unterwegs und emsig damit beschäftigt waren, das Gepäck der Passagiere in die Züge zu tragen.
Irritieren war dann allerdings die Abfahrt des Zuges, denn nachdem die Lok zur Abfahrt pfiff, ebbte das emsige treiben am Bahnsteig ab, es wurde ruhig und die Gepäckträger und anderer offizielle wie Polizei oder Soldaten, welche grad am Bahnsteig waren, stellten sich in einer Reihe am Zug auf, nahmen die rechte Hand zum Herz, senkten den Blick und warteten bis der letzte Waggon passiert hatte. Danach lief wieder jeder seiner Wege.
Wir rätselten und vermuteten, dass die Mitarbeiter für eine gesunde und unfallfreie Fahrt beteten, obwohl die Wagen, Loks, Gleise und nicht zuletzt die ganzen Gebäude nicht Schluss zuließen, das bei der Wartung geschlampt wurde, denn alles war sehr gepflegt und äußerst sauber.Respektvolle GesteRespektvolle GesteAls ich einen Polizisten fragte, kam als Antwort auf die Frage was der Hintergrund dieser Geste war, dass dem Fahrgast hiermit Respekt und Dank gezollt wurde, dass er die indonesische Zuggesellschaft gewählt hatte. Ja deutsche Bah, so funktioniert das mit dem Respekt. Auch zu Anstürmen wie zum 9 Euro Ticket der zahlenden Kundenschaft noch Freundlichkeit und Respekt gegenüber aufzubringen, und darüber hinaus auch bei vollen Bahnsteigen noch ein Service zu bieten ohne entnervt die Flinte ins Korn zu werfen und die Fahrgäste sich ihrem eigenen Schicksal zu überlassen.

Die Executif Class

Als dann endlich unser Zug kam, fanden wir mit ein wenig Hilfe eines freundlichen Mitarbeiters auf dem Indonesische ZugIndonesische Zugwuseligen Bahnsteig unser Abteil, wo bei angenehmen 20 Grad schon zwei gemütliche Sessel mit üppigen Platzangebot auf uns warteten.
Dieses wurde dann nur noch von den Abteilen der Priority Class übertroffen, wo der Boden mit Teppich, die Wände mit Holzvertäfelungen und die Sitze noch gemütlicher anmuteten.
Die Fahrt ging zwar über 7 Stunden, war aber recht kurzweilig, da sich an den Fenster eine atemberaubende Landschaft vorbei schob, Reisfelder in den Abteil Executif ClassAbteil Executif Classunterschiedlichsten Entwicklungsstadien, dann wieder Bananenpflanzen und im Hintergrund immer wieder Vulkane, teils Geheimnisvoll in spektakuläre Wolken gehüllt. Wenn die Natur mal nichts an Landschaft zu bieten hatte, kübelte es aus allen Wolken.
Gegen 18Uhr erreichten wir vollkommen pünktlich Yogyakarta und ein GrabTaxi fuhr uns rasant durch den abendlich dichten Verkehr ins Hotel.

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